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"Die deutsche spätmittelalterliche Reineke-Fuchs-Dichtung und ihre Bearbeitungen bis in die Neuzeit"
C. Scheffler
in Aspects of the Medieval Animal Epic, Louvain: Leuven University Press, 1975, 85-104
 

"Mit diesen feierlichen Versen leitete Goethe seine Bearbeitung der »unheiligen Weltbibel« ein. »Unheilige Weltbibel«, so nannte Goethe die uralte, aber doch immer lebendige Dichtung vom Reineke Fuchs. Am 28. Juni 1794 schickte Goethe ein frisch gedrucktes Exemplar seines Reineke Fuchs an Charlotte von Kalb und schrieb ihr im beiliegenden Brief: »Hier, liebe Freundin, kommt Reineke Fuchs, der Schelm, und verspricht sich eine gute Aufnahme. Da dieses Geschlecht auch zu unsern Zeiten bei Höfen, besonders aber in Republiken sehr angesehn und unentbehrlich ist, so möchte nichts billiger sein, als seine Ahnherrn recht kennen zu lernen«. Der Ahnherr von Goethes »Fuchs« lebte am Ende des 15. Jahrhunderts, die Urahnen lassen sich bis ins 13. Jahrhundert nach Flandern zurückverfolgen." - Scheffler

Language: German


 
 
  
 
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