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Bestiarien im Spannungsfeld zwischen Mittelalter und Moderne
Gisela Febel, ed., Georg Maag, ed.
Tübingen: G. Narr Verlag, 1997
 

"Die Ablösung des heilsallegorischen Horizonts der Naturauslegung durch neuzeitliche Wissensformen scheint auch der Konjunktur der Bestiarien ein Ende gesetzt zu haben. Wenn danach die vom Physiologus in frühchristlicher Ära begründete Tradition zunehmend dem Vergessen, ja der Verachtung insbesondere durch die historische Philologie des neunzehnten Jahrhunderts anheimfällt, so muß um so mehr die vielfältige Weise überraschen, in der die Dichtung des zwanzigsten Jahrhunderts das Modell des Bestiariums in ihre Dienste nimmt. Apollinaires Le bestiaire ou cortège dOrphée (1911) ist zwar das prominenteste, aber keineswegs ein isoliertes Beispiel für das revival der mittelalterlichen Gattung in der Moderne. Die bislang noch ungeschriebene Nachgeschichte des Genres läßt nicht nur in der französischen, sondern auch in anderen romanischen Literaturen eine Fülle neuer Konkretisationen, teils auch bloßer Schwundstufen der Gattungstradition erkennen, die erstmals in diesem Band untersucht werden." - publisher

German and French.

213 p., illustrations, bibliography.

Language: German


 
ISBN: 3-8233-5176-1; LCCN: 98-126603; LC: PN56.A64B47 1997; DDC: 809/.93362 21; OCLC: 47101048
 
  
 
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